Nils leitet unser Team für Solution Engineering und Customer Success bei natif.ai. Er ist dafür verantwortlich, dass unsere Kunden mit unseren KI-Produkten ihre Geschäftsziele erreichen. Mit einem Hintergrund in Ingenieurwesen und KI vom Karlsruher Institut für Technologie, der Linköping Universität und einem Master-Stipendium an der ETH Zürich vereint Nils tiefgehende technische Expertise mit einem ausgeprägten Geschäftssinn.
Seine Leidenschaft ist es, Wachstum voranzutreiben, indem er Teams dazu befähigt, sowohl die Technologie als auch das große Ganze zu verstehen. Dieses Setup hat das Team in einen zentralen Wachstumsmotor verwandelt: 2024 trugen sie zu fast 80 % des Umsatzwachstums bei, und zwar durch technischen Pre-Sales, schnelle Umsetzung und Expansion innerhalb unseres Kundenstamms.
Nils, was ist deine Rolle als Head of Delivery und wie stellst du sicher, dass Projekte termingerecht und in einer Top-Qualität abgeschlossen werden?
Meine Aufgabe ist es, komplexe KI-Lösungen für Kunden einfach und skalierbar zu machen. Ich sorge dafür, dass unsere Projekte nicht nur „live gehen“, sondern echten geschäftlichen Mehrwert liefern – und das schnell. Das gelingt durch technische Exzellenz, tiefes Kundenverständnis und klare Prozesse. Unser Team hat die Time-to-Value von 8 Wochen auf unter 2 Wochen reduziert, indem wir hochgradig wiederholbare Delivery-Systeme aufgebaut haben.
Wie händelst du mehrere Projekte in einem schnelllebigen Startup?
Es geht um Klarheit und Fokus. Jeder im Team versteht nicht nur seine Aufgabe, sondern auch, wie man zum Kundenerfolg und Umsatzwachstum beiträgt. Ich möchte, dass alle das Gesamtbild sehen – Entwickler wissen, wie ihre Arbeit den Vertrieb beeinflusst, und CSMs verstehen die KI-Modelle im Detail. Dieses Mindset bringt Motivation, Eigenverantwortung und Umsetzungsgeschwindigkeit.
KI ist mächtig, aber komplex – wie helft ihr euren Kunden, echten Mehrwert aus KI zu ziehen?
Wir konzentrieren uns auf Ergebnisse, nicht auf Algorithmen. KI schafft nur dann echten Nutzen, wenn sie nahtlos in die Kundenprozesse passt. Deshalb helfen wir unseren Kunden, die richtige Balance zwischen maßgeschneiderten Lösungen und skalierbaren, vorgefertigten Dokumenttypen zu finden. Wenn wir es schaffen, dass sie schneller, günstiger und mit weniger Komplexität automatisieren, dann wird KI mehr als nur ein Buzzword.
Wie hältst du dein Team auf dem neuesten Stand, wenn sich Technologie und Kundenbedürfnisse ständig ändern?
Wir arbeiten extrem eng mit dem Markt und dem Produktteam zusammen. Ich bin überzeugt, dass KI-Teams sowohl die Technologie als auch die realen Herausforderungen der Kunden tief verstehen müssen. Wir geben ständig Erkenntnisse aus der Delivery zurück in die Produkt-Roadmap und helfen, Funktionen zu gestalten, die nicht nur ein einzelnes Kundenproblem lösen, sondern ganze Marktsegmente adressieren.
Welcher Teil lohnt sich bei der Arbeit für dich am meisten? Was motiviert dich?
Es ist der Impact. Wenn ich auf die letzten zwei Jahre zurückblicke: 5-faches Umsatzwachstum, 6-facher Kundenstamm, und ein Exit – ist es unglaublich zu sehen, was möglich ist, wenn man Kundenorientierung, technische Exzellenz und schnelle Umsetzung kombiniert. Dieses Gefühl, „wir haben das gemeinsam aufgebaut“, ist das, was mich jeden Tag antreibt.